Gabriele Deutsch und David Wagner erinnerten in einem
humorvollen Lieder und Theaterabend im Kunst-Schau-Stall Prielergut an den
Ehealltag in einem Rückblick zur Silberhochzeit nach 25 Jahren. „Die Ewigkeit
dauert lange, besonders gegen Ende“ war das Thema des Rückblicks. Die
Reaktionen der zahlreichen, begeisterten Zuschauer bestätigten, dass die
Erfahrungen im Eheleben oft sehr ähnlich sind.
Samstag, 17. August 2013
Freitag, 16. August 2013
Jubiläumsklangwolke am Schiederweiher
Am Abend des 15. August 2013 war der Schiederweiher in Hinterstoder Schauplatz für die 10.Bläserklangwolke der Trachtenmusikkapelle Hinterstoder
Dienstag, 13. August 2013
Neue Zeiten, neue Sorgen - auch für Pfarrer Anton Lehner in Hinterstoder
Im September 1910 erwarb ein “Millionen Consortium“, dem
Rothschild, Krupp, Schwechater und Pilsner Brauereien etc. angehörten, durch
ihren Rechtsvertreter Dr. Adolf Edler von Scheidler, Besitzungen im Stodertal.
Unter anderem wurde das Griessergut und das Dullerhaus gekauft. Geplant war ein
großes Hotel nach Schweizer Muster. Besonders in den projektierten „Luft und
Sonnenbädern“ des Hotels befürchtete Pfarrer Lehner eine Brutstätte der
Unmoral. Er vermutete „Entsittlichung und Entchristlichung“ und schrieb, als
der Plan wieder fallen gelassen wurde: „Glücklicherweise ist vorderhand nichts
daraus geworden“.
Wahrscheinlich hat das ca. fünf Jahre vorher stattgefundene
Ereignis dem Herrn Pfarrer auch schon zu schaffen gemacht.
In dieser Zeit behauptete der Baumschlagerknecht Lambert
Gürtler wiederholt, er hätte die heilige Maria gesehen. Die tiefreligiöse Bäuerin
ließ darauf an der Stelle der Erscheinung eine Kapelle errichten. Als einige
Zeit später der selbe Knecht von einer weiteren Erscheinung berichtete, in der
Maria verlangt hätte, alle jungen Mädchen am Hof müssten sich vor ihm nackt
ausziehen, da war es natürlich um die Glaubwürdigkeit geschehen. Um die Kapelle
kümmerte sich niemand mehr.![]() |
| Pfarrer Anton Lehner (von 1898 bis 1919 Pfarrer in Hinterstoder) |
![]() |
| Hinterstoder um ca. 1910 |
Samstag, 10. August 2013
Frauenstein, eine Wallfahrtskirche auf dem Weg vom Stodertal zur Bezirkshauptstadt Kirchdorf/Krems
Fremde, die vom Süden nach Norden entlang der Steyr Richtung
Kirchdorf fahren, übersehen oft die kleine, malerisch auf einem Hügel gelegene
Kirche.
Aus mehreren Gründen lohnt sich ein Besuch in Frauenstein.
In der Wallfahrtskirche kann man die berühmte Schutzmantelmadonna
bewundern, die der schwäbische Bildhauer Gregor Erhart (geb.1470, gest.1540) um
ca. 1515 geschaffen hat.
Kaiser Maximilian I, aus Seenot gerettet, spendete diese
Madonna aus Dankbarkeit.
Im Friedhof von Frauenstein hat der bekannte Schauspieler
und Quizmaster Hans Joachim
Kulenkampff im
Familiengrab die letzte Ruhestätte gefunden. Seine legendäre Fernseh-Show
„Einer wird gewinnen“ ist bestimmt noch vielen in Erinnerung. Ebenso seine
Gattin Gertraud, die sich als Autorin von Kinderbüchern einen Namen gemacht hat.
Dienstag, 6. August 2013
Uralte Kaufverträge erzählen von den Bedürfnissen, Wünschen und Sorgen der Verkäufer.
In dem hier, zum Teil, vorliegenden Notariatsakt vom 25.Oktober 1891 verkauft eine offensichtlich etwas ältere Frau ihr "Halthäusl" um damit ihren Lebensabend abzusichern.
In Punkt 7 wird auf die Wünsche der Verkäuferin zu ihrem täglichen Lebensablauf eingegangen.
Zum besseren Verständnis eine Abschrift:
Siebentens: Die Verkäuferin Theresia ..... übergibt den Käufern den obbezeichneten Kaufschillingsrest per 118 Gulden 0,8 Kreuzer und die Käufer verpflichten sich hiermit solidarisch für sich und alle jeweiligen Nachfolger im Besitz des Halthäusls Nr.65 in Hinterstoder die Theresia......auf deren Lebensdauer in dem Zimmer rechts vom Eingang des Halthäusls in Hinterstoder unentgeltlich wohnen zu lassen, das selbe zu beheizen und zu beleuchten, und sie am gemeinsamen Tisch unentgeltlich zu verköstigen und zu verpflegen, in Krankheitsfällen sie zu betreuen und Auszuwarten, ihr die ärztliche Hilfe und Medikamente sowie die entsprechende Krankenkost beizustellen. Auch hat Theresia........ täglich und zwar Vormittag einen Achtelliter und Nachmittag einen Achtelliter Getreidebranntwein verabfolgt zu erhalten.
Ob sie wohl diese zwei Achtel, immerhin ein Viertelliter, Schnaps täglich alleine getrunken hat ???
In Punkt 7 wird auf die Wünsche der Verkäuferin zu ihrem täglichen Lebensablauf eingegangen.
Zum besseren Verständnis eine Abschrift:
Siebentens: Die Verkäuferin Theresia ..... übergibt den Käufern den obbezeichneten Kaufschillingsrest per 118 Gulden 0,8 Kreuzer und die Käufer verpflichten sich hiermit solidarisch für sich und alle jeweiligen Nachfolger im Besitz des Halthäusls Nr.65 in Hinterstoder die Theresia......auf deren Lebensdauer in dem Zimmer rechts vom Eingang des Halthäusls in Hinterstoder unentgeltlich wohnen zu lassen, das selbe zu beheizen und zu beleuchten, und sie am gemeinsamen Tisch unentgeltlich zu verköstigen und zu verpflegen, in Krankheitsfällen sie zu betreuen und Auszuwarten, ihr die ärztliche Hilfe und Medikamente sowie die entsprechende Krankenkost beizustellen. Auch hat Theresia........ täglich und zwar Vormittag einen Achtelliter und Nachmittag einen Achtelliter Getreidebranntwein verabfolgt zu erhalten.
Ob sie wohl diese zwei Achtel, immerhin ein Viertelliter, Schnaps täglich alleine getrunken hat ???
Samstag, 3. August 2013
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