Montag, 9. März 2015

Schuster, Schneider, Leinenweber


So hieß die heurige Ausstellung  alter Handwerksgeräte, die der leidenschaftliche Sammler Schmiedemeister Otto Ferstl aus St.Pankraz im Laufe seines Lebens zusammengetragen hat.
Es ist ein großes Glück, daß die Tochter und ihr Gatte diese wunderbare Sammlung pflegen, restaurieren und jedes Jahr einen Teil davon Freunden und ehemaligen Kunden in einer Ausstellung präsentieren.
Dieses Jahr konnte man tiefe Einblicke in das Schuster-, Schneider- und Leinenweber-Handwerk aus längst vergangenen Zeiten gewinnen. Kompetent gezeigt und erklärt wurden diese alten Berufe von Herrn Ing. Friedrich Pölz. Eine alte Schusterwerkstatt wurde von Herrn DI Martin Polli so lebensecht präsentiert, daß die Gäste meinten hundert Jahre zurückversetzt zu sein.

Die Ausstellung zeigte wie mühsam und hart viele unserer Vorfahren ihren Lebensunterhalt verdienen mußten. Man sah aber auch sehr deutlich, daß manche handwerklich gefertigten Produkte wie z.B. Schuhe oder Taschen wesentlich länger funktionstüchtig blieben als unsere heute industriell gefertigten Erzeugnisse.














           

Samstag, 7. März 2015

Blicke vom Paragleiter auf das Stodertal


Wenn man das Stodertal von luftiger Höhe aus betrachtet, fällt die Orientierung auch Einheimischen manchmal nicht ganz leicht.

Diese interessanten Flugaufnahmen hat Siegfried Kniewasser für diesen Blog zur Verfügung gestellt. 











Dienstag, 3. März 2015

Rubbelwandern im Stodertal


Der Firma Trodat, Herrn KR. Dkfm. Walter Just ist es zu danken, dass es schon seit einigen Jahren im Stodertal das Rubbelwandern gibt.
Jeder der das Stodertal auf diese Weise erwandern will kann sich im Tourismusbüro Rubbelblätter, eine Beschreibung und Kreide besorgen. Besonders interessant ist das Rubbelwandern natürlich für Kinder.
Jeweils auf den schönsten Aussichtspunkten und interessantesten Sehenswürdigkeiten findet man Rubbelstationen an denen man den Ausblick in sein Wanderbuch übertragen kann.

Rubbelstation am Schiederweiher








Samstag, 28. Februar 2015

Der Charme alter Werbetafeln

Wie man mit Werbebotschaften Kunden angelt, das weiß man natürlich schon sehr lange. Allerdings hat sich der Stil der Werbung im Laufe der Jahre immer wieder geändert. Manche werden sich bestimmt noch an diese Werbetafeln erinnern können, die man auch in den Stodertaler Geschäften und Gasthäusern sehen konnte.


















Mittwoch, 25. Februar 2015

Interessantes aus längst vergangenen Tagen

Der Schmiedemeister Otto Ferstl, der bis zu seiner Pensionierung 1995 die Schmiede in St. Pankraz betrieb, war ein leidenschaftlicher Sammler alter Handwerksgeräte. Ihm verdanken wir, daß unzählige Werkzeuge und Maschinen erhalten blieben, mit denen früher, vor 100, 200 oder noch mehr Jahren, die Werkstätten ausgestattet waren. Darunter sind aus heutiger Sicht betrachtet erstaunliche und längst vergessene Dinge.

Peugeot ist ein französischer Fahrzeughersteller und mit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1891 die älteste noch existierende Automarke. Neben Kraftfahrzeugen stellt Peugeot auch Fahrräder, Motorroller, Heimwerkermaschinen, Mahlwerke für die Bauindustrie und Gewürzmühlen her. (Nachzulesen in Wikipedia) Hier eine ganz alte Kaffeemühle. Heute kennen wir nur noch Autos von Peugeot.

Die Mayr Brauerei GmbH braute von 1666 bis 2003 Bier in Kirchdorf.
 Aus solchen Flaschen und Krügen wurde früher das Bier getrunken.

Spinnräder für verschiedene Verwendungszwecke

Ein Ranzen, eine feine Sattlerarbeit. Zum Sticken wurde Federkiel verwendet. 


Auch zahlreiche alte Schlösser finden sich in der Sammlung von
Otto Ferstl.

Kunstvoll gestaltete Bügeleisen aus UrUrUrgroßmutters Zeiten

Kurschmiede übernahmen vor langer Zeit auch tierärztliche Funktionen.
Hier ein Schnäpper der zur Behandlung "hitziger Pferde" diente.  

Links eine Schusterkugel, rechts eine Schneekugel.
In den meist kleinen, engen Schusterwerkstätten waren früher oft sehr
schlechte Lichtverhältnisse. Man konzentrierte und bündelte das Licht
mit Wasser gefüllten Kugeln, in deren Mitte eine Kerze oder Öllampe
brannte.Damit konnte man das Licht zur besseren Sicht auf feine
Nahtstellen lenken.
Die Idee zur Herstellung von Schneekugeln, die 1900 Erwin Perzy 
in Wien hatte, stammte angeblich von der Schusterkugel.