Das "Neue Grazer Tagblatt" vom 28.1.1927 berchtet von einem besonderen königlichen Auftrag. Der Artikel wurde etwas gekürzt und unserer Zeit angepasst.
König Viktor Emanuel III von Italien war in großer Verlegenheit. Er ist als leidenschaftlicher Münzensammler bekannt und seine Sammlung seltener Münzen gilt als eine der wertvollsten der Welt. Der kostbare Schatz wird in einem für diesen Zweck besonders gebauten Geldschrank verwahrt, dessen Schlüssel der König stets bei sich trug. Unglücklicherweise verlor er kürzlich diesen Schlüssel und alle Nachforschungen nach seinem Verbleib waren vergeblich. Man wandte sich an verschiedene sachverständige Techniker, die aber außerstande waren, das Geheimschloss zu öffnen. In dieser Not riefen die Hofbeamten den Premierminister Mussolini telefonisch an und fragten, ob er wohl die Liebenswürdigkeit hätte, durch Vermittlung des Innenministers, ebenfalls Mussolini, den Chef der faschistischen Miliz, ebenfalls Mussolini, mit dem Auftrag zu betrauen, er soll in den römischen Gefängnissen den tüchtigsten Geldschrankknacker aussuchen und ihn so schnell als möglich nach dem Quirinal (Amtssitz des Königs bzw. des Präsidenten) zu bringen. Das geschah denn auch.Freitag, 17. Juni 2022
Ein Geldschrankknacker als „Hoflieferant".
Donnerstag, 16. Juni 2022
Freitag, 10. Juni 2022
Trauer um Carl Herzog von Württemberg
Carl Herzog von Württemberg (geb. 1.8.1936, gest. 7.6.2022)
Die Familie Herzog von Württemberg ist seit 1875 in Hinterstoder ansässig. Der herzögliche Forst- und Jagdbetrieb erstreckt sich vom Schiederweiher bis zur Spitzmauer (2446m) und zum Großen Priel (2515m).
Die Herzöge von Württemberg unterstützten stets in Notfällen die Hinterstoderer Bevölkerung und Herzog Carl verdanken wir die Sorge um den Schiederweiher, wie er selbst sagte: “ Der Schiederweiher wurde nicht zufällig zum schönsten Platz Österreichs gewählt, sondern weil er von mir wie ein Augapfel gehütet wurde“.
Als ein fürchterlicher Sturm das Kreuz am Großen Priel umwarf ermöglichte Herzog Carl dass ein neues, gleich aussehendes Kreuz 2009 das alte Prielkreuz am Gipfel ersetzte.
Das sind nur Beispiele, wie Herzog Carl Hinterstoder half. Er machte nie ein Aufsehen darüber.
http://stodertalfreunde.blogspot.com/2020/08/150-jahre-steht-ein-kreuz-auf-dem-groen.html#:~:text=14.%20August%202020-,150%20Jahre%20steht%20ein%20Kreuz%20auf%20dem%20Gro%C3%9Fen%20Priel.,-Der%20h%C3%B6chste%20Berg
| Schiederweiher |
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| Herzog Carl von Württemberg |
| Bürgermeister Wallner, Landeshauptmann Dr. Pühringer, Herzog Carl von Württemberg |
Entdeckung
Hermann von Wissmann (geb. 1853, gest. 1905) war Afrikaforscher, Offizier und als Kolonialbeamter Gouverneur von Deutsch-Ostafrika. Er starb 1905 an einem Jagdunfall in seinem Gut in Weißenbach bei Liezen, wo er nach seiner Pensionierung lebte.
Die "Alpenländische Rundschau" vom 10.9.1938 berichtet folgende Anekdote.Der Artikel wurde etwas gekürzt und unserer Zeit angepasst.
Als der große Afrikaforscher Hermann von Wissmann einmal in einer Gesellschaft war, zeigte ihm die Dame des Hauses voller Stolz einen wunderbar fein gearbeiteten Halsschmuck, bestehend aus Kette und Anhänger.
Das teuer erstandene Stück war aus Elfenbein, wie man behauptete.
Montag, 6. Juni 2022
Unser Stodertal - Blog feiert heute den 10. Geburtstag
In Zeiten der Corona-Pandemie sind Feiern und Feste selten geworden über die zu berichten wäre. Die alten Geschichten aus dem Stodertal sind bereits hier niedergeschrieben.. Statt dessen wurde über besondere Anekdoten berühmter Persönlichkeiten aus Zeitungsarchiven erzählt. Ich muss mit meinen 78 Jahren, durch Einschränkung meiner Beweglichkeit, jetzt immer jemand bitten, für mich zu fotografieren. Das ist nicht immer leicht. Leichter ist das arbeiten am Computer und in Archiven. Aber so lange es geht möchte ich noch nicht an das Aufhören denken.
Bei allen Lesern möchte ich mich herzlich für ihr Interesse bedanken. Heinz Schachner
Freitag, 3. Juni 2022
Reiseerlebnisse
Mark Twain war bei einem bekannten Multimillionär zu Tisch geladen, der durch die Pracht und den Aufwand, der bei seinen Empfängen entfaltet wurde, viel von sich reden machte. Leider hatte der Krösus eine menschliche Schwäche. Er war sehr eitel. Und so ließ er es sich nicht nehmen, seine Gäste dadurch zu verblüffen, dass er ihnen stets die exorbitanten Preise bekanntgab, die er für dieses oder jenes erlesene Gericht bezahlt hatte.
Das Diner, dem Mark Twain beiwohnte, überraschte hauptsächlich durch die kostbaren Obstsorten, die angeboten wurden. Besonders erregten einige herrliche Trauben die Bewunderung aller Gourmets. Es waren köstliche Trauben fast von Pflaumengröße und jede, hatte etwa einen halben Dollar gekostet. Als nun das Obst serviert wurde, genossen die Gäste mit gebührender Andacht die herrlichen Früchte und wunderten sich nach Kräften über die Güte und die teuren Preise der Trauben. Der Wirt aber harrte voll Stolz auf das, was der berühmte Humorist zu seinen Trauben sagen würde. Mark Twain ließ nicht lange auf sich warten. Plötzlich sagte er mit Emphase: „Herrlich, herrlich, diese Trauben. Bitte geben sie mir davon noch für sechs Dollars!“

Der „Cri de Paris“ weiß folgende amüsante Anekdote zu erzählen.























