In Zeiten der Corona-Pandemie sind Feiern und Feste selten geworden über die zu berichten wäre. Die alten Geschichten aus dem Stodertal sind bereits hier niedergeschrieben. Statt dessen wurde über besondere Anekdoten berühmter Persönlichkeiten aus Zeitungsarchiven erzählt.
Dienstag, 6. Juni 2023
Heute ist dieser Blog 11 Jahre alt
In Zeiten der Corona-Pandemie sind Feiern und Feste selten geworden über die zu berichten wäre. Die alten Geschichten aus dem Stodertal sind bereits hier niedergeschrieben. Statt dessen wurde über besondere Anekdoten berühmter Persönlichkeiten aus Zeitungsarchiven erzählt.
Freitag, 2. Juni 2023
Die Tücken des Lebens
In alten Zeitungen, wie im Grazer und Prager Tagblatt, kann man folgende Anekdoten lesen. Die Artikel wurden etwas gekürzt und unserer Zeit angepasst.
Prager Tagblatt 22. März 1928
Die Tücke des Telefons.![]() |
| Johann Baptist Joseph Maximilian Reger (geb.1873, gest.1916) Komponist,Organist,Pianist und Dirigent |
Grazer Tagblatt 19. August 1930
Musiker-Anekdoten.
Max Reger dirigierte ein Hofkonzert. Später fragte eine der fürstlichen Damen, der
die Musik sehr gefallen hat, verschiedene Einzelheiten. „Einmal gaben die Bläser
so merkwürdige, gepresste Töne aus ihren Instrumenten ... Sagen Sie,
Herr Reger, machen sie das mit dem Mund?" Reger sah die Dame an
und lächelte. „Ich hoffe es!"
********Grazer Tagblatt 23. Januar 1930
Ein junger, ungenannter Dichter, sagen wir Tom X.-, hat sein Erstlingswerk, betitelt
„Zwillinge", geschrieben.
Das Manuskript schickte er Elli, der Königin seines Herzens. Ganz beseelt
erschien sie am elterlichen Mittagstisch. „Was ist dir denn Angenehmes
widerfahren," fragte die Mutter, „du siehst ja ganz verklärt aus?" „Ach, Mama," lächelte sie glücklich, „ich habe Zwillinge vom Tom X.
geschenkt gekriegt."********
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| Jerome Klapka Jerome (geb.1859, gest.1927) Autor humorvoller Romane |
Freitag, 26. Mai 2023
Worüber man damals sprach
In alten Zeitungen, wie im Grazer und Prager Tagblatt, kann man folgende Anekdoten lesen. Die Artikel wurden etwas gekürzt und unserer Zeit angepasst.
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| Joseph Unger (geb.1828, gest.1913) Reichsgerichtspräsident "Vater der historischen Rechtsschule" |
Grazer Tagblatt 23. Januar 1930
Der berühmte Rechtslehrer Prof. Joseph Unger war einer der witzigsten Köpfe der alten Donaustadt.
Als bei einem Hofball Kardinal Hahnald, der für schöne Frauen schwärmte, sich mit einer überaus dekoltierten Dame in eine Fernsternische zurückzog, sagte Unger: „Wenn sie sein Kleid nicht schützt, ihr Kleid wird sie nicht schützen.“
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| Edgar Wallace (geb.1875,gest.1932) Schriftsteller von Kriminalromanen, Journalist, Dramatiker, Fimregisseur |
„Na." sagte der boshafte Wedekind, „sehr viel ändert sich ja da nicht an ihrem bisherigen Leben. Nur der Schauplatz — und die Ruhe sind wohl neu."
Mittwoch, 24. Mai 2023
Freitag, 19. Mai 2023
Kuriose Geschichten
In alten Zeitungen, wie im Prager Tagblatt, kann man folgende Anekdoten lesen. Die Artikel wurden etwas gekürzt und unserer Zeit angepasst.
Prager Tagblatt 7. September 1930
Teure Zigarren.
In New York kaufte sich ein Mann ein Kistchen Zigarren und ließ es gegen Feuer versichern. Nachdem er die Kiste ausgeraucht hatte, ging er zu der Versicherungsgesellschaft und verlangte die Summe ausbezahlt. Die Herren weigerten sich. Er brachte die Sache vors Gericht. Das Gericht gab ihm recht. Doch die Versicherungsgesellschaft verklagte ihn nun ihrerseits. Er habe „an ein versichertes Objekt absichtlich Feuer gelegt." Der Mann wurde zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.
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Prager Tagblatt 14. Februar 1929
Frau Müller hat einen Hut gekauft, der ihr nicht gefällt. Sie geht zurück und sagt zur Verkäuferin: „Der Hut, den ich mir vorige Woche bei ihnen gekauft habe gefällt mir nicht recht. Der Vogel darauf ist viel zu klein.“
„Gnädige Frau. Sie haben ja den größten Vogel von unserem ganzen Kundenkreis", war die liebenswürdige Antwort“.
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Prager Tagblatt 4. Oktober 1930
Freitag, 12. Mai 2023
Sonderbare Geschichten
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| Ferdinand Raimund (geb.1790, gest.1836) links Volksschauspieler, Dramatiker Ignaz Franz Castelli (geb.1781, gest.1862) rechts Dichter und Dramatiker |
Prager Tagblatt 1. April 1914
Castelli hat die Geschichte von dem Freund erfahren, der sie selbst erlebt hat. Der ging nämlich eines Morgens spazieren und als er eben durch ein Gehölz wandelte, sieht er von weitem eine sonderbare Gestalt sich nähern. Sie war in einen großblumigen Schlafrock gekleidet, trug eine grüne Kappe auf dem Kopf, hinter jedem Ohr steckt eine Schreibfeder, aus jedem Sack quollen Päcke von Papier hervor, im Busen staken ein paar Bücher, eine Feldflasche hing an einem Band um den Leib und in einer Hand trug er einen dicken Stock, auf dem sich statt des Knopfes ein Tintenfass befand. Als die Gestalt näher kam, erkannte er in ihr Ferdinand Raimund und rief ihm entgegen: „Herr im Himmel! Raimund, wie sehen Sie denn aus?" „Wie soll ich denn ausschauen," antwortete dieser, „wenn ich auf den Bäumen sitze und dichte ?"
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Tagblatt 7. Oktober 1927Die Stütze.











