Dienstag, 19. März 2013

Flugzeugabsturz auf der Spitzmauer 1942


Heute erinnert ein Kreuz an den Absturz ...

...und rostige Flugzeugteile

Am 20. März 1942 stieß ein Militärflugzeug der Type JU 52 auf dem Flug von Wr. Neustadt nach München bei dichtem Nebel gegen die Spitzmauer und stürzte ab. Die vier Besatzungsmitglieder, nämlich der Pilot Kurt Gerlach, der Bordfunker Heinrich Richter, der Obergefreite Oskar Weber und der technische Inspektor Felix Klausner fanden den Tod.
Das Flugzeug wurde erst am 10. Mai 1942 von Touristen auf der Klinserscharte entdeckt, weil Flugzeugteile aus dem Schnee ragten.
Am 19. Mai barg eine Mannschaft des Fliegerhorstes Klagenfurt die Toten und stellte wichtige Flugzeugteile sicher. Alle anderen Trümmer wurden auf der Klinserscharte vergraben. Die toten Flieger wurden in ihre Heimat überführt.
Aus dem Tagebuch eines Soldaten der Rettungsmannschaft:
„Aufstieg zur Maschine mit Rettungsschlitten zum Bergen der Toten. Es waren ein Feldwebel und ein Obergefreiter. Beide brachten wir mittels Schlitten, auf die sie mit Lawinenschnur befestigt waren, ins Tal zur Polsterlucke. Dort wurden die Toten in Zinnsärge gelegt. Nach Beenden der Arbeit kleines Bad im Schneewasser der krummen Steyr. Am übernächsten Tag Aufstieg zur Spitzmauer. Suche nach MG und Fallschirm.- Ohne Seil – MG – Trommel mit Munition gefunden. Vermeintlicher Fallschirm entpuppte sich als Nachthemd…..
Am Samstag Abtransport der Laufräder mit Ochsen. Schwere Schufterei. Dauernd bis zum Bauch im Schnee. Viel Schweiß ist geflossen…“


Junkers Flugzeug JU 52 (Spitzname Tante JU)
 Produktionszeit: 1932 bis 1952  ( Wikipedia)





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