Samstag, 11. Oktober 2014

Die Heimkehr der "Sprinzen"

Wenn man im Sommer auf den Hutterer Böden oder der Höß wandert, begegnet man immer wieder gemütlich Gras fressenden oder in Gruppen liegenden, wiederkäuenden Rindern. Nur wenigen wird auffallen, daß das Fell der meisten Tiere aussieht, als sei es mit schwarzer oder brauner Farbe angespritzt worden. Dieses charakteristische Aussehen gibt dieser Rinderrasse den Namen. Es sind "Pustertaler Sprinzen", eine alte Rinderrasse, die vom Aussterben bedroht war.

Im Bärnreith, in Hinterstoder, hat eine Herde eine neue Heimat gefunden und fühlt sich dort sichtlich wohl. Im Sommer sind die Kühe auf der Almweide und werden auf den Hutterer Böden und der Höß, ihres schönen Aussehens wegen, von vielen Wanderern fotografiert. Wenn im Herbst und das kann manchmal schon sehr früh sein, der Winter eine Portion Schnee auf die ca 1800m hoch gelegenen Weiden schickt, ist es höchste Zeit, auf die viel tiefer gelegenen Wiesen rund um das Bärnreith zu übersiedeln. Dort ladet die milde Herbstsonne noch einige Zeit zum Weiden ein bis der Schnee kommt und im Stall überwintert werden muß.    

Hutterer Böden



Erster Schnee auf der Höß ca.1800m

Bärnreith


Der Hofhund bewacht die Herde 



  

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